#14 Consummātum Est

NEWSLETTER #14 Consummātum Est

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

es ist vollbracht. Meine „Lieder vom Tanzen und Sterben” sind veröffentlicht. Das Album ist hier erhältlich: https://paulplut.bandcamp.com/

Danke an alle, die eines der beiden Releasekonzerte mit mir gefeiert haben. In der Sargfabrik wurde das Lied „Vota” live mit Kontrabass, Schlagwerk und Chor aufgezeichnet. Hier kannst du nachhören, wie das geklungen hat: https://youtu.be/71OPXpSmSE0

Das Medienecho war schlichtweg überwältigend. Auf meiner Seite habe ich ein Best-Of der Reviews zusammengetragen. „Leonard Cohen auf der Planai, Tom Waits als Stimmungskiller bei der Hüttengaudi, Portishead im Steilhang” (derStandard) – und das ist erst der Anfang: http://paulplut.com/category/reviews/

Nach dem Album ist vor dem Album. Derzeit arbeite ich am neuen Langspieler von VIECH, die erste Single daraus ist bereits zu hören: http://viech.org/

Es bleibt mir nun nicht mehr, als mich zu bedanken: Danke für deine Zeit und für’s Zuhören. Und natürlich Danke an all die Leute, die an dieser vermeintlichen One-Man-Show mitgearbeitet haben. Weiter unten findest du das ganze Team, Fotos von den Konzerten und einige abschließende Gedanken.

Bis bald,
Paul


Danke
Alexander Milusic, Musikvideo „Grat” und Livevideos
Alexander Wieser, Sync und Label
Christian Hölzel, Live-Technik
Christoph Kocher, Fotos und Live-Video
Elisabeth Anna, Fotos
Gerfried Guggi, Live-Videos und Fotos
Jolly Hager, Presse
Julian Pieber, Live-Schlagwerk
Julian Simonlehner, Single-Artworks
Livia Gruber, Chor
Lorenz Kastner, Live-Videos
Lucas Gerstgrasser, Artwork
Lukas Maul, Live-Fotos
Manuel Peric, Booking, Videos und Fotos
Marie Pfeiffer, Live-Kontrabass
Matthäus Bär, Label und Presse
Mave Venturin, Chor und Kostüm
Sabrina Peer, Chor
Thomas Hangweyrer, Booking und Musikvideo
Verena Giesinger, Chor
Werner Weitschacher, Beratung Mix & Master

Liner Notes „Lieder vom Tanzen und Sterben”
Revue

Eigentlich ist das Album erst zwei Wochen alt, aber nach 36 Konzerte in diesem Jahr haben sich die Texte und Lieder regelrecht eingebrannt. Umso mehr, weil ich den Prozess des Liedermachens in diesem Newsletter verschriftlicht habe. Ich fand das gut, das letzte Jahr. Ob ich es wieder mache, weiß ich jetzt noch nicht.
Diesen Sommer habe ich Songs für das neue Album von VIECH geschrieben, jetzt mische ich sie gerade ab. Und während ich diese Zeilen schreibe, reiße ich mich gerade von der Entscheidung weg, mit welcher Verzerrer-Kette ich die Hallräume in die Mangel nehme. Meine Lieblingsbeschäftigung.
Zurück zu den „Liedern vom Tanzen und Sterben”: Ein Album, das „nur” meinen eigenen Ansprüchen gerecht werden musste. Zu Beginn wurde mir entgegen geworfen, dass das Projekt viel zu nischig sei, zu eigen, zu düster, oder was weiß ich. Insgeheim habe ich mich gefreut. Die eigene Ecke.
Ich werde jetzt mal Ruhe geben, live spielen ja, aber keine neuen Lieder schreiben. All die Aufnahmen, B-Seiten und Demos packe ich in eine Kiste und geb sie in mein Archiv. Einmal im Jahr überkommt es mich dann, im Sommer in der aufgeheizten Wohnung, alle um mich schlafen schon längst, die großen Kopfhörer, eine Schachtel Zigaretten. Archäologische Grabungen im eigenen Archiv. So wie das alles auch begann. Danke, dass du mir zugehört hast.