#15 Secret Show und ein alter Hut

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NEWSLETTER #15 Alter Hut

Guten Morgen,

ich starte das neue Jahr mit einer Secret Show: Am 31.1. bespiele ich einen dunklen Keller in der Stahlstadt. Nur du als Abonnent*in meines Newsletters bekommst die Adresse. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr und findet im Trio mit Kontrabass und Schlagzeug statt.

Wie du vielleicht schon gehört hast, wird meine Band Viech heuer ein neues Album veröffentlichen. Ich habe dort erstmals Produktion, Songwriting und Mix übernommen. Wenn du meine „Lieder  vom Tanzen und Sterben” gemocht hast, wirst du sicher auch am neuen Viech-Material Gefallen finden.

Wir kommunizieren auch dort über einen Newsletter. So sind wir unabhängiger von  Social Media Tycoons, die an unserer Kunst mitverdienen. Der Viech-Newsletter wird um einiges kürzer ausfallen, ist dafür aber reich an Gimmicks und Geschenken. Ich würde mich freuen, wenn du dich anmeldest. Als Einstand gibt’s bei der Anmeldung das erste Viech-Album aus dem Jahr 2013 als Downloadhttp://eepurl.com/daZISv

So lange ist das nicht her, aber wenn ich es heute höre – nach den Liedern vom Tanzen und Sterben – klingt das wie aus einer anderen Zeit, oder wie unscharfe Kinderfotos. Bin das wirklich ich selbst? Ja, vermutlich, aber…hmmm, was soll ich sagen…ich muss grinsen, wenn ich es höre: So verspielt und leicht…und die Videos…echt keinen Genierer, gut so.
Ich habe dir in einem der ersten Newsletter von dem Dialekt-Text „Wer” erzählt. Das Lied „Steuermann” ist zur gleichen Zeit entstanden. Im selben Zimmer, mit dem Blick auf die Mondscheingasse, wo ich den Gestalten nachschaue und mir ihre Geschichten ausmale. Ich weiß heute nicht mehr was genau der Grund war, aber irgendwie ist die Entscheidung gefallen, in einem Standard-Deutsch zu schreiben. So ist die Mundart zwischenzeitlich in die Schublade gewandert und dieses erste Album von Viech ist entstanden. Ich wünsche dir gute Unterhaltung damit.

Die Lieder vom Tanzen und Sterben wurden übrigens Album des Jahres in der Wiener Zeitung, derStandard und The Gap – auch nicht schlecht.

Prosit, Prost und bis bald,
Paul

Fotocredit: Manuel Peric