Schwarze Finger

Kopie meines Newsletters

Hallo,

es ist soweit. Jetzt gibt’s kein zurück mehr. Hier ist der erste Song meines kommenden Albums: Schwarze Finger. (mp3 [nur für Mitglieder des Newsletters], bandcamp, spotify)

Binta Giallo hat ein Video zum Song gedreht. Mael Blau fertigt darin eine Totenmaske an. Uns drei verbindet der Wunsch, sich selbst einmal im Schlaf zu betrachten, einmal aus der eigenen Haut zu fahren und diese lebende Grenze zur Welt zu überwinden. Ich halte den Tod nah bei mir. Weil ich noch keinen besseren Platz gefunden habe, steht die Totenmaske nun in meiner Küche neben der Abwasch. 

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All Saints Show

Wir spielen ein Konzert im WUK, dem schönsten Club in Wien.

In der Nacht der Toten gibt es eine limitierte Anzahl an Sitzplätzen, die hier gekauft werden können: wuk.at/paulplut/

Ich freue mich auf bekannte Gesichter und verloren geglaubte Seelen.

Als Einstimmung zeige ich euch ein Video von unserer letzten Andacht im Tiroler Wald. (Von Fan El Tabaco 121)

Im Wald

Diesen Samstag spielen wir „im Wald (100 Meter über dem Rodelbahnziel)“ https://kv-grammophon.at/paul-plut-im-wald/
Am Tag davor sind wir in Weiz beim kukuk festival. Dort teilen wir uns den Abend mit den großartigen Dives. https://www.kukukkunst.com/

Ich freue mich schon wieder den Verstärker richtig laut aufzudrehen und mit meiner fantastischen Band auf der Bühne (/ im Wald) zu stehen. Mein neues Album nimmt übrigens schon Form an. Bald schon erzähl‘ ich euch mehr davon.

Foto von Manuel Peric

Rückblick auf grammophon.at/das-war-paul-plut-im-wald/:
Ein Eck im Wald, verborgen und doch ganz nah am Dorf. Untertags dient es den Kindern als Waldspielplatz. […] Die leuchtenden Stoffbahnen schufen eine kraftvolle Mitte für Pauls düsteren Dialektgospel. Selbst der Wind gab sich musikalisch und rauschte wie dazukomponiert durch die Kronen. […]

Fotos von Roberta Hofer und D. Kolbi

Klatsch (live)

Vergangene Woche hat mich das Rabenhof Theater zu einer Fernsehaufzeichnung eingeladen. Das Auditorium war gespenstisch leer und ich habe aus meinen Liedern vom Tanzen und Sterben gesungen. Hier ist ein Ausschnitt daraus.

Ab August sehen wir uns endlich wieder in Fleisch und Blut: http://paulplut.com/live

Lazzaretto (Loops)

Hier ist Inspiration in der Isolation. Ein gratis Samplepack mit meinen liebsten Instrumenten: Friedhofsorgeln, verzerrte Gitarren und schwere Klavierakkorde. Für Ableton-Nutzer*innen ist auch ein Drum-Rack aus gesampelten Kirchenbänken dabei – du weißt ja nie, ob du das mal brauchst.
paulplut.bandcamp.com/album/lazzaretto-loops

Du kannst die Musik gratis benutzen, loopen, verfremden. Weiterverkaufen darfst du sie natürlich nicht. Wenn du etwas damit veröffentlichst, erwähne mich und meine Seite paulplut.com.

Der Name dieser Sammlung erzählt von der italienischen Insel Lazzaretto Nuovo. Als gerade die Pest in Europa wütet, schickt man jedes Schiff, das in Venedig anlegen will, in Isolation. Die Besatzung muss für 40 Tage auf der Insel Lazzaretto ausharren. Erst dann darf sie das Festland betreten. 40 Tage – so lang wie die biblische Sintflut, 40 Tage verbrachte Moses auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes, 40 Tage wird im Islam der Toten gedacht, 40 Tage dauert die Passionszeit vor Ostern. Und vom italienischen „40″, Quaranta, leitet sich auch unser aktueller Zustand ab, die Quarantäne.

Alles Liebe,
Paul

PS: Danke Lorenz Kastner für das Foto, Lucas Gerstgrasser für das Artwork und Hainbach der mich zu diesem Samplepack inspiriert hat.

B-Seiten

Diese Landschaft ist alt. Hier singt man alte Lieder. Diese Lieder werden nicht geboren. Diese Lieder werden in Schichten abgetragen. Hier ist ein Stein, der einmal ein Berg war. Auf dem Stein liegt die Haut einer Blindschleiche. Eines Tages wird die Welt in ihrem Maul verschwunden sein. Die Menschen halten sich an den Händen und singen die alten Lieder in der alten Landschaft.

Über meinen Newsletter habe ich B-Seiten meines Debüts veröffentlicht. Hier ist auf Nachfrage eine Auswahl an diesen Bootlegs und Instrumentals: