Schwarze Finger

Kopie meines Newsletters

Hallo,

es ist soweit. Jetzt gibt’s kein zurück mehr. Hier ist der erste Song meines kommenden Albums: Schwarze Finger. (mp3 [nur für Mitglieder des Newsletters], bandcamp, spotify)

Binta Giallo hat ein Video zum Song gedreht. Mael Blau fertigt darin eine Totenmaske an. Uns drei verbindet der Wunsch, sich selbst einmal im Schlaf zu betrachten, einmal aus der eigenen Haut zu fahren und diese lebende Grenze zur Welt zu überwinden. Ich halte den Tod nah bei mir. Weil ich noch keinen besseren Platz gefunden habe, steht die Totenmaske nun in meiner Küche neben der Abwasch. 

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Lazzaretto (Loops)

Hier ist Inspiration in der Isolation. Ein gratis Samplepack mit meinen liebsten Instrumenten: Friedhofsorgeln, verzerrte Gitarren und schwere Klavierakkorde. Für Ableton-Nutzer*innen ist auch ein Drum-Rack aus gesampelten Kirchenbänken dabei – du weißt ja nie, ob du das mal brauchst.
paulplut.bandcamp.com/album/lazzaretto-loops

Du kannst die Musik gratis benutzen, loopen, verfremden. Weiterverkaufen darfst du sie natürlich nicht. Wenn du etwas damit veröffentlichst, erwähne mich und meine Seite paulplut.com.

Der Name dieser Sammlung erzählt von der italienischen Insel Lazzaretto Nuovo. Als gerade die Pest in Europa wütet, schickt man jedes Schiff, das in Venedig anlegen will, in Isolation. Die Besatzung muss für 40 Tage auf der Insel Lazzaretto ausharren. Erst dann darf sie das Festland betreten. 40 Tage – so lang wie die biblische Sintflut, 40 Tage verbrachte Moses auf dem Berg Sinai in der Gegenwart Gottes, 40 Tage wird im Islam der Toten gedacht, 40 Tage dauert die Passionszeit vor Ostern. Und vom italienischen „40″, Quaranta, leitet sich auch unser aktueller Zustand ab, die Quarantäne.

Alles Liebe,
Paul

PS: Danke Lorenz Kastner für das Foto, Lucas Gerstgrasser für das Artwork und Hainbach der mich zu diesem Samplepack inspiriert hat.

B-Seiten

Diese Landschaft ist alt. Hier singt man alte Lieder. Diese Lieder werden nicht geboren. Diese Lieder werden in Schichten abgetragen. Hier ist ein Stein, der einmal ein Berg war. Auf dem Stein liegt die Haut einer Blindschleiche. Eines Tages wird die Welt in ihrem Maul verschwunden sein. Die Menschen halten sich an den Händen und singen die alten Lieder in der alten Landschaft.

Über meinen Newsletter habe ich B-Seiten meines Debüts veröffentlicht. Hier ist auf Nachfrage eine Auswahl an diesen Bootlegs und Instrumentals:

#21 Eine limitierte Schallplatte und ein ausgebissener Zahn

Auszug aus dem Newsletter #21

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

mein Studio befindet sich in einem leerstehenden Büroturm in Simmering. Wenn ich einheize, knattern die Leitungen im ganzen Stock. Gestern hätte ich deshalb fast überhört, wie der Postler an meine Tür geklopft hat. Er hat mir ein Paket mit unserer neuen Viech-Schallplatte gebracht. Wir haben diesmal eine limitierte Edition von 100 Stück pressen lassen, mit siebbedruckten Covers auf Naturkarton. Das macht kein schlechtes Weihnachtsgeschenk. Die Platte gibt es nur beim Release-Konzert am 10.12. im Wiener Konzerthaus. Die CD und den Download gibt es auch in unserem Online-Shop. Genauso wie eine neue Lieferung an Schallplatten meiner „Lieder vom Tanzen und Sterben”.

Als Abonnent*in meines Newsletters möchte ich dir einen 5€-Gutschein dafür schenken: nur für Mitglieder.

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B-Seiten

Im Mai geht’s raus aus den dumpfen Kellern und stickigen Katakomben: Am 25.5. spiele ich im ORF RadioKulturhaus: radiokulturhaus.orf.at/artikel/466447

Bei diesem Konzert gibt es exklusiv ein neues Album mit B-Seiten. Die CD ist nur live erhältlich, ist händisch nummeriert und auf 100 Stück limitiert. Und so wird sie aussehen:

Foto (c) Lukas Maul, Artwork (c) Lucas Gerstgrasser

Remix von Lärche

Vor ein paar Monaten bin ich gefragt worden, ob mein Lied „Lärche“ geremixt werden darf. Ich war skeptisch und wusste nicht so recht, wie das überhaupt gehen soll. Der Künstler Red On hat mich dann aber mit seinem aktuellen Album überzeugt: https://redonmusic.bandcamp.com/album/red-on
Ein starkes Stück, dass mir irgendwie klanglich sehr vertraut war – ich konnte aber nicht einordnen woher. Erst jetzt, nachdem er die Spuren neu zusammengesetzt hat und ich den Remix höre, erkenne ich, dass wir einen gemeinsamen Einfluss teilen: Jozef van Wissem und SQÜRL/Jarmusch. Danke jedenfalls für den ersten und vermutlich letzten Remix der „Lieder vom Tanzen und Sterben“: https://redonmusic.bandcamp.com/track/l-rche-red-on-remix

Nächste Woche spiele ich gemeinsam mit ihm ein Konzert in Chemnitz.