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Fotos (c) Gerfried Guggi & Florian Lierzer
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Album: Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse
Veröffentlichung:
12. Februar – 22. Oktober 2021
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Apokalypse: griechisch ἀποκάλυψις „Enthüllung“, wörtlich „Entschleierung“, im Christentum übersetzt als „Offenbarung“.

Man denke: Eine schöne Landschaft. Man denke Straßen, die sich durch Täler bahnen und durch Berge bohren, man denke Liftschneisen und blinkende Lichter nachts am Berg, man denke Chalets und dampfende Pools, man denke Heimatstuben, man denke Heimatgedanken, man denke Liebe zur Landschaft, man denke Liebe zum Geld. 

Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse

Paul Plut tritt gegen eine Kirchenbank. Sie rührt sich keinen Millimeter. Rund um sie haben sich vor Jahrhunderten Menschen, Höfe und Berge niedergelassen. Es ist die gleiche Bank, deren Ächzen im Jahr 2016 Pluts Debütalbum „Lieder vom Tanzen und Sterben” eröffnete. Von hier aus setzt Paul Plut seinen Weg fort – und geht, bis er unbeschrittenes Terrain erreicht. 

Seit Februar 2021 veröffentlicht Paul Plut Monat für Monat Lieder, die sich bis zum offiziellen Release-Termin am 22. Oktober 2021 zu einem neuen Dialekt-Album mit dem Titel „Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse” zusammenfügen werden. In 10 Liedern setzt Plut den Menschen in Bezug zu seiner Landschaft, verortet im steirischen Hochgebirge, und gewinnt damit an politischer Schlagkraft. 

In gewohnter Düsternis führt Paul Plut die HörerInnen durch ein Ritual, das um das Wesen des menschlichen Daseins kreist. Sein Dialekt-Gospel zeigt die Verflochtenheit von Leben und Tod, Vorbestimmtheit und Widerstand, Verderbnis und Mitgefühl.

Veröffentlichung via Newsletter

Wer die Entstehung des Albums nachvollziehen will, abonniert Paul Pluts Newsletter. Monat für Monat wird auf diesem Weg ein neues Lied erstveröffentlicht, begleitet von Liner Notes, Demos und alternativen Versionen. Am 22. Oktober 2021 erscheint das zweite Album „Ramsau am Dachstein nach der Apokalypse” schließlich als Gesamtwerk. 

Paul Plut

Paul Plut ist Musiker, Komponist und Texter, geboren 1988 in Ramsau am Dachstein. Der Autodidakt singt, spielt verschiedene Instrumente und macht Studiotechnik. Plut reüssierte bereits mit seinen Indie-Bands Viech und Marta. Auf sein Solo-Debüt „Lieder vom Tanzen und Sterben” (2016) folgten über 100 großteils ausverkaufte Konzerte.

Fotos: Gerfried Guggi & Florian Lierzer // Pressetext: Jolly Hager // Artwork: Lucas Gerstgrasser // Visuelles Konzept: Mael Blau
Medienkontakt: hello@jollyhager.com
Booking: booking@laessig.rocks

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